Osterhasenblog
Samstag, 15. Januar 2011
Das Chaos hat einen Namen: Baby
Samstag, 15. Januar 2011, 21:08
Eine Bemerkung vorab: Das folgende Bild ist nicht gestellt. Wenn ich das Wohnzimmer fast täglich in solch einem Zustand hinterlassen würde, dann hätte ich schon längst Sanktionen zu spüren bekommen (ich will gar nicht wissen, was Luis sich in so einem Fall hätte einfallen lassen ...).



Aber als Baby darf man das offensichtlich. Immerhin entdeckte ich in dem ganzen Chaos zwei weitere Klassiker der Kinderliteratur. Die müssen neu angeschafft worden sein. Gut so, das Kind muss ja entsprechend gebildet und geprägt werden.



Ich bin der kleine Hase war früher Luis' Lieblingsbuch. Daher rührt also seine tiefe Zuneigung zu mir. Ich muss bei nächster Gelegenheit bei seinen Eltern für die damalige Anschaffung des Buches bedanken.


Ob wir auch noch mal Schnee bekommen?

Der andere Titel Ein Osternest vom Hasenfranz vermittelt einen Eindruck davon, was wir im Vorfeld des Osterfestes alles tun.


Von so einer Werkstatt träume ich auch.

Ich glaube, ich werde der Kleinen morgen gleich mal die Geschichten vorlesen.

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Dienstag, 11. Januar 2011
Malermeister Klecksel
Dienstag, 11. Januar 2011, 21:01
auch bekannt als Clemens:


Clemens, Achim, Floy

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Montag, 10. Januar 2011
Fischgerichte
Montag, 10. Januar 2011, 21:42
Lehmitz Weinstuben sieht nach einem sehr urigen Lokal aus. Als ich gestern eine gefährdete Fischart auf der Speisenkarte entdeckte, begann ich mich näher damit zu beschäftigen und schrieb heute folgende E-Mail.

Guten Abend, Familie Lehmitz,

als ich am Wochenende an Ihrem Lokal vorbeilief, schaute ich mir die ausgestellte Speisenkarte genauer an und sah, dass Sie Red Snapper anbieten. Wissen Sie, dass dieser Fisch gefährdet ist und vom WWF in seinem Einkaufsratgeber "Fisch und Meeresfrüchte" in der Rubrik "Hände weg" geführt wird? Das ist die Begründung:



Red Snapper, Schnapper
Lutjanus spp., Lutjanus campechanus
Wildfang: weltweit
Fangmethode: diverse Fangmethoden

In tropischen und subtropischen Gewässern gibt es mehr als 200 Snapper-Arten. Hohe Anfälligkeit für Überfischung, da spät geschlechtsreif. Viele Bestände überfischt. Schlechtes Fischerei-Management. Fischerei führt z.T. zur Zerstörung von Korallenriffen.


Heute habe ich mir auch Ihre Webseite angeschaut und dort einen anderen Fisch gefunden, die Dorade. Leider ist nicht zu erkennen, woher der Fisch stammt (außer vom Hamburger Fischmarkt), ob es also ein Bio-Fisch ist, ein anderweitig gezüchteter oder ein Wildfang. Bis auf die Bio-Goldbrasse (französische Zucht) sind Zucht und Wildfang aus dem Nordostatlantik und dem Mittelmeerraum ebenfalls unter "Hände weg" oder "nicht empfehlenswert" geführt.



z.B.
Goldbrasse/Dorade royale
sparus aurata
Wildfang: Mittelmeer
Fangmethode: Grundschleppnetze

Fischart mäßig anfällig für Überfischung. Keine Daten zur Bestandes-Situation. In manchen Gebieten zuvor überfischt. Die Fischerei mit Grundschleppnetzen in sensiblen Gebieten schädigt den Meeresboden. Handleinen und Netze sind selektiver mit weniger Beifang. Kein spezifisches Management für diese Art.


Es gibt aber viele Alternativen, die Sie auch im Ratgeber des WWF finden können. Es wäre schön, wenn Sie die Fischauswahl in Ihrem Lokal überdenken und Ihren Gästen zukünftig nur noch nicht gefährdeten Arten anbieten würden.

Über Ihre Rückmeldung würde ich mich freuen.
Viele Grüße,
Ihr Walter Hase


Ob sie mir antworten? Von dem Bonbonhersteller habe ich nichts gehört.

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